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Die letzte Zeit zeigte, daß endlich auch in Frankfurt (Oder) immer mehr Menschen die Notwendigkeit erkennen, bei rassistischen Angriffen den Betroffenen Hilfe zu leisten. Ein positives Zeichen ist hier die Aktion Noteingang, an der sich zahlreiche Institutionen beteiligen.
Dennoch musste selbst die Polizei für das Jahr 2000 230 rechtsextremistisch motivierte
Straftaten eingestehen. Für dieses Jahr zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab. Die gut
gemeinten Handlungskonzepte der Behörden scheinen nicht zu greifen. Rassistische Gewalt -
sei es gegen Menschen anderer Hautfarbe oder Obdachlose - ist immer noch an der
Tagesordnung. Die Täter müssen sich eher bestärkt fühlen, wenn mensch die rassistische
Diskriminierung durch einen Großteil der deutschen Bevölkerung und durch staatliche Organe
(Ausländerbehörde, Arbeitsamt, BGS, Polizei) betrachtet. Die deutsche Gesellschaft grenzt
aus!
Es gilt, diesem rechten Konsens eine antifaschistische Kultur entgegenzusetzen. Dazu gehört
eine breite Unterstützung für benachteiligte Teile unserer Bevölkerung, ein deutliches
NEIN zu nazistischen Parolen und dumpfdeutschen Stammtischsprüchen und ein Distanzieren von
der deutschen Tätergemeinschaft.
Demonstration
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Für eine alternative
Jugendkultur!
Dem rechten Konsens entgegentreten!
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SAMSTAG, 21. April 2001
Treff: 16.00 Uhr,
Bahnhof Frankfurt (Oder)
Solidarität mit den Opfern der rassistischen Zustände!
Schluss mit der Diskriminierung von ImmigrantInnen!
Den Tätern die Zähne zeigen!
Phantasie auf die Straße tragen!
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